GHHG Webinar: „Deutsche Stiftungen in der Globalen Gesundheit: Ziele, Engagement, Finanzierungen, Zusammenarbeit“

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Am Mittwoch, den 21.10.2020 von 15-16 Uhr, setzen wir unsere Webinar-Reihe „Get to know“ fort, in der Mitglieder sich und ihre Arbeit vorstellen. Im Mittelpunkt des Webinars wird die Arbeit von zwei deutschen Stiftungen im Bereich der Globalen Gesundheit stehen: der Robert Bosch Stiftung und der Else Kröner-Fresenius-Stiftung.  

Private Stiftungen und andere philanthropische Organisationen engagieren sich verstärkt im Bereich Globale Gesundheit und ergänzen den Einsatz von Staaten, internationalen Organisationen und anderen Akteuren gegen globale Herausforderungen, wie z.B. Pandemien, den Auswirkungen des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit oder antimikrobielle Resistenzen. Neben Stiftungen wie der Bill & Melinda Gates Foundation oder dem Wellcome Trust, die sich und ihre Arbeit bereits im März 2020 in der Webinar-Reihe vorgestellt haben, sind auch deutsche Stiftungen verstärkt im globalen Gesundheitsbereich aktiv.

 

Wie unterstützen deutsche Stiftungen die globale Gesundheit und wie arbeiten sie? 

Darüber wollen wir gemeinsam mit Vertreter*innen der zwei größten deutschen Stiftungen im Gesundheitsbereich diskutieren, darunter Frau Dr. Bernadette Klapper, Bereichsleiterin Gesundheit bei der Robert Bosch Stiftung sowie Dr. Jochen Bitzer, Referent für medizinisch-humanitäre Entwicklungszusammenarbeit bei der Else Kröner-Fresenius-Stiftung. 

Die Robert Bosch Stiftung GmbH gehört zu den großen, unternehmensverbundenen Stiftungen in Europa und wurde 1964 gegründet. In ihrer gemeinnützigen Arbeit in den Bereichen Gesundheit, Wissenschaft, Bildung, Bürgergesellschaft und internationale Verständigung greift sie gesellschaftliche Themen auf und erarbeitet exemplarische Lösungen. Jährlich fördert die Stiftung rund 800 eigene und fremde Projekte, wobei rund ein Drittel der Gesamtfördersumme von 105 Mio. Euro im Jahre 2019 auf den Bereich Gesundheit entfielen. 

Die 1983 gegründete Else Kröner-Fresenius-Stiftung fördert ebenfalls medizinische Forschung nach dem Motto „Forschung fördern. Menschen helfen“. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung rund 1930 Projekte mit einem Gesamtvolumen von ca. 416 Mio. Euro gefördert. Neben zahlreichen Fördermöglichkeiten für Wissenschaftler*innen und Mediziner*innen in den Bereichen Sozialmedizin, Infektionskrankheiten, Stärkung von Gesundheitssystemen und Onkologie, unterstützt sie vor allem medizinisch-humanitäre Projekte in Entwicklungsländern, die auf die Verbesserung der Gesundheitsvorsorge vor Ort sowie auf die Förderung der medizinischen Lehre abzielen.

 

Das Webinar wird auf Deutsch stattfinden.

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